Informationen über MBSR

MBSR – Was ist das eigentlich?
MBSR (mindfulness-based stress reduction) bedeutet übersetzt „Achtsamkeitsbasierte Stressreduzierung“ und wurde als wissenschaftlich anerkanntes, standardisiertes Training von Jon-Kabat Zinn entwickelt.

MBSR eignet sich für alle Menschen
• mit beruflichem oder privatem Stress
• mit leichten Depressionen und Ängsten
• mit stressbedingten Symptomen wie z. B. Rücken-, Kopf- und Magenschmerzen oder Bluthochdruck
• die studieren und besser mit Prüfungsangst und dem Druck eines modernen Studiums umgehen möchten
• die zur Gesunderhaltung von Körper und Geist beitragen möchten
• die ihre eigenen Ressourcen stärken wollen

MBSR kann sich auf vielfältige Weise auswirken
• mehr Vitalität, Lebensfreude und Gelassenheit
• eine dauerhafte Verbesserung der körperlichen und psychischen Verfassung
• Stärkung des Immunsystems
• die Entwicklung der Fähigkeit, sehr viel besser mit Stress-Situationen umgehen zu können
• erhöhte Fähigkeit sich zu entspannen
• Verbesserung der Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit
• wachsendes Selbstbewusstsein, Selbstakzeptanz und Selbsterkenntnis
• Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten

Achtsamkeit – Was versteht man darunter?
Die Achtsamkeitslehre bietet eine Methode, die Fähigkeit zu stärken, den gegenwärtigen Moment bewusster zu erleben und somit Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen besser wahrzunehmen. Es wird möglich, ein tieferes Verständnis für sich selbst zu entwickeln und dadurch wird es leichter, den Alltag mit seinen Herausforderungen zu bewältigen und neue Handlungsalternativen für Stressmomente zu entwickeln.

Worin liegt der Unterschied zwischen MBSR und anderen Stress reduzierenden Methoden?
Die Achtsamkeitslehre ist keine Entspannungsmethode, sondern eine Übung der Geistes- und Bewusstseinsschulung, die in vielen Fällen entspannend wirkt. Es wird aber auch geschult, sich Momente mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken anzuschauen und diesen mit einer wohlwollenden, akzeptierenden inneren Haltung zu begegnen.

Meinungen der Wissenschaft zu MBSR
Die Entwicklung von MBSR wurde von Anfang an mit wissenschaftlichen Studien und Unter-suchungen begleitet, um die Wirkung zu bestätigen. In bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaften werden die positiven Auswirkungen auf das Gehirn nachgewiesen. Bereits nach einigen Wochen des MBSR-Trainings zeigen sich signifikante Veränderungen in den entsprechenden Hirnregionen. Der Bereich, der an der Steuerung und Auslösung der Angstreaktion beteiligt ist, wird abgeschwächt und der Bereich, der u.a. für Gelassenheit, Zufriedenheit, Freude und Mitgefühl zuständig ist, wird verstärkt.
(s.a. Artikel der Süddeutschen Zeitung, sz.de vom 08.02.2015 „Spuren im Kopf – Wie Meditation das Gehirn verändert“)

Kursinhalte – Wie läuft ein MBSR Kurs ab und welche Inhalte werden vermittelt?
Um einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten zu bekommen, werden verschiedene Meditationsarten und Achtsamkeitsübungen vorgestellt und gemeinsam geübt.
Hierzu gehören die Meditation im Liegen mit dem sogenannten Bodyscan, die Sitz- und Gehmeditation sowie Übungen des achtsamen Yoga´s.
In kurzen Vorträgen werden Stress, stressverstärkende Gedanken und deren Auswirkungen auf den Körper, Stärkung der Selbstfürsorge und achtsame Kommunikation besprochen um daraus neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Das regelmäßige Üben wird bereits während des Kurses dazu führen, dass Wohlempfinden eintritt und es zu einer Verbesserung der körperlichen und psychischen Verfassung kommt.
Sie lernen besser zu entspannen, schulen Ihre Konzentrationsfähigkeit, werden selbstbewusster, lernen mit Stress-Situationen besser umzugehen und entwickeln neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
Der Kurs besteht aus 8 Übungsabenden und einem Intensiv-Übungstag.